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Deine Stärken. Deine Zukunft. Ohne Druck!

Kinder und Jugendliche müssen heute viele Anforderungen erfüllen. Nicht alle kommen damit zurecht. Deshalb will ihnen das Jugendrotkreuz mit seiner aktuellen Kampagne zeigen, wie sie mit dem wachsenden gesellschaftlichen Druck konstruktiv umgehen können.

Gute Noten schreiben, die richtige Berufswahl treffen, Zeit für Freunde haben, immer gut drauf sein, mit den Eltern klar kommen, fit und sportlich sein, coole Klamotten tragen – all das versuchen Kinder und Jugendliche gleichzeitig zu bewältigen. All das setzt sie aber auch unter Druck, viele haben Zukunfts- und Versagensängste.

Mit der Kampagne „Deine Stärken. Deine Zukunft. Ohne Druck!“ wollen die Jugendrotkreuz-Organisationen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg Kinder und Jugendliche stärken, mit Druck konstruktiv umzugehen. Sie sollen die Möglichkeit erhalten, ihr Stärken ohne Druck zu entdecken und ihre Fähigkeiten zu testen. Gleichzeitig setzen sich JRKler/-innen dafür ein, den steigenden Druck kritisch zu hinterfragen und Kindern und Jugendlichen ein besseres Aufwachsen zu ermöglichen.

Weitere Infos:

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Armut: Schau nicht weg!

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ARMUT: SCHAU NICHT WEG!

Armut ist in Deutschland keine Randerscheinung mehr. Jedes siebte Kind ist mittlerweile arm. Ihnen wird dadurch schon früh der Weg in die Gesellschaft erschwert. Das wollen wir nicht hinnehmen.

Deshalb machen wir uns vom 2004-2007 für arme Kinder und Jugendliche in Deutschland stark.

Ausgangssituation
Besonders Kinder und Jugendliche sind immer häufiger von Armut betroffen. Als das Jugendrotkreuz 2004 die Kampagne „ARMUT: SCHAU NICHT WEG!“ startete, waren 37 Prozent der damals drei Millionen Sozialhilfeempfänger/-innen unter 18 Jahren alt. Jedes siebte Kind/jeder siebte Jugendliche lebte in einer Familie, die weniger als 50 Prozent des durchschnittlichen Einkommens zur Verfügung hat.

Armut wirkt sich auf alle Lebensbereiche aus
Doch nicht nur das Einkommen spielt eine Rolle, denn Armut wirkt sich auf viele Lebensbereiche aus. Arme Menschen, vor allem Kinder und Jugendliche haben oft weniger soziale Kontakte und weniger Freunde, ihre Aussichten für die schulische und berufliche Ausbildung sind schlechter, sie leiden stärker unter körperlichen und seelischen Belastungen und haben weniger Freizeitmöglichkeiten, um solche Belastungen auszugleichen. Das Jugendrotkreuz wollte diese Situation nicht länger hinnehmen. Drei Jahre lang hat sich der Verband deshalb mit Armut in allen Lebensbereichen auseinandergesetzt, hat seine Mitglieder mobilisiert, Aktionen und Projekte gestartet, Medien herausgegeben, das Gespräch mit politisch Verantwortlichen gesucht. Und darum gekämpft, dass Kinder- und Jugendarmut in Deutschland als Problem wahrgenommen und anerkannt wird.

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